Kürbis-Snickerdoodles
Kürbis-Snickerdoodles bringen vertraute Zimtnoten und Kürbispüree in einem weichen Keks zusammen. Die leicht säuerliche Note von Weinstein gehört zum typischen Geschmack dieser amerikanischen Plätzchen und bildet einen angenehmen Kontrast zur süßen Zimt-Zucker-Hülle.
Für ein gutes Ergebnis kommt es vor allem auf die Beschaffenheit des Kürbispürees und einen gleichmäßigen Teig an. Wenn du auf die Konsistenz achtest, lassen sich die Kugeln gut formen und die Kekse behalten beim Backen ihre weiche Mitte.
Warum die Zutaten gut zusammenpassen
Kürbispüree bringt Feuchtigkeit und einen milden Kürbisgeschmack in den Teig. Es sollte möglichst dick und nicht wässrig sein, denn überschüssige Flüssigkeit macht die Masse weich und klebrig. Ist dein Püree dünn, kannst du es vor der Verwendung in einem feinen Sieb abtropfen lassen. So lässt sich der Teig besser handhaben, ohne dass du an der Rezeptur etwas verändern musst.
Butter und Zucker werden zunächst cremig gerührt. Das Eigelb verbindet sich anschließend mit Butter, Kürbispüree und Vanillezucker und trägt zu einem geschmeidigen Teig bei. Weizenmehl gibt ihm Struktur. Weinstein und Natron gehören gemeinsam zur typischen Kombination für Snickerdoodles; Zimt sorgt schon im Teig für Würze, während eine Prise Salz die Süße ausbalanciert.
So bleibt der Teig formbar
Rühre die Mehlmischung nur kurz unter, bis keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind. Langes Rühren ist hier nicht nötig und macht es schwerer, die gewünschte zarte Keksstruktur zu erreichen. Der fertige Teig soll gleichmäßig sein und sich zu Kugeln teilen lassen. Fühlt er sich ungewöhnlich feucht an, prüfe zuerst, ob das Kürbispüree wässrig war.
Das Abdecken und Kühlen hilft dem Teig, fester zu werden. Dadurch lassen sich die Kugeln leichter formen und in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen. Halte dich bei der Kühlung an die Rezeptkarte; die dort angegebene Dauer ist Teil des Ablaufs. Während der Teig kühlt, kannst du die Backbleche mit Backpapier vorbereiten.
Zimt-Zucker-Hülle und Backbild
Wälze jede Teigkugel rundherum in der Mischung aus Zucker und gemahlenem Zimt. So erhält die Oberfläche ihre aromatische Hülle. Setze die Kugeln mit Abstand auf das Blech und drücke sie leicht flach. Ein gleichmäßiges Formen unterstützt ein ähnliches Backbild, damit die Kekse auf einem Blech zur selben Zeit fertig werden.
Achte beim Backen auf die Oberfläche und die Ränder: Sie sollen gesetzt wirken, während die Mitte noch weich aussieht. Das ist bei diesen Kürbisplätzchen beabsichtigt. Warte mit dem Umsetzen, bis die Kekse auf dem Blech abgekühlt sind; direkt nach dem Backen sind sie empfindlich. Lege sie danach vorsichtig auf ein Kuchengitter.
Häufige Fragen
Was mache ich, wenn mein Kürbispüree sehr flüssig ist?
Lass es vor dem Unterrühren in einem feinen Sieb abtropfen. Wässriges Püree bringt zusätzliche Feuchtigkeit in den Teig und kann ihn weicher und klebriger machen. Ein möglichst dickes Püree erleichtert das Formen der Kugeln.
Warum wird der Teig vor dem Formen gekühlt?
Beim Kühlen wird der Teig fester und lässt sich besser in gleichmäßige Kugeln teilen. Das erleichtert auch das Wälzen in der Zimt-Zucker-Mischung. Decke ihn dabei ab und richte dich nach der Dauer in der Rezeptkarte.
Woran erkenne ich, dass die Snickerdoodles fertig gebacken sind?
Die Ränder sollen gesetzt sein, während die Mitte noch weich wirkt. Die Kekse müssen nicht vollständig fest aussehen, solange sie im Ofen sind: Beim Abkühlen auf dem Blech werden sie stabiler. Hebe sie deshalb erst danach vorsichtig auf ein Kuchengitter.
Kürbis-Snickerdoodles
Gang: DessertKüche: AmerikanischSchwierigkeit: Einfach18
Cookies20
Minuten22
Minuten135
kcal1
Stunde22
MinutenDiese Kürbis-Snickerdoodles verbinden Kürbispüree und Zimt mit der leicht säuerlichen Note von Weinstein. Vor dem Backen werden die Teigkugeln in Zimt-Zucker gewälzt.
Zutaten
- Teig
220 g Weizenmehl
1½ TL Weinstein
½ TL Natron
1 TL gemahlener Zimt
¼ TL Salz
115 g weiche Butter
140 g Zucker
1 Eigelb
100 g Kürbispüree, möglichst dick und nicht wässrig
1 Päckchen Vanillezucker
- Zimt-Zucker-Hülle
35 g Zucker
2 TL gemahlener Zimt
Zubereitung
- Mehl, Weinstein, Natron, Zimt und Salz in einer Schüssel vermischen.
- Butter und Zucker cremig rühren. Eigelb, Kürbispüree und Vanillezucker unterrühren. Die Mehlmischung kurz einarbeiten, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
- Den Teig abdecken und 30 Minuten kalt stellen. Gegen Ende der Kühlzeit den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
- Zucker und Zimt für die Hülle in einer kleinen Schüssel mischen. Den Teig in 18 gleich große Kugeln teilen und darin wälzen. Je neun Kugeln mit Abstand auf ein Blech setzen und leicht flach drücken.
- Die Bleche nacheinander jeweils 11 Minuten backen. Die Ränder sollen gesetzt sein, während die Mitte noch weich wirkt.
- Die Kekse 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter legen.
Hinweise
- Wässriges Kürbispüree macht den Teig weicher. Falls dein Püree dünn ist, lass es vorher in einem feinen Sieb abtropfen.









