Deftiger Schmorbraten mit Rosmarin-Knusperkartoffeln: Zerfallend zart!
Einen wirklich perfekten Schmorbraten zuzubereiten, der so zart ist, dass er förmlich auf der Zunge zergeht, war schon immer meine Passion.
Dieses Rezept für `Deftiger Schmorbraten mit Rosmarin-Knusperkartoffeln` ist das Ergebnis jahrelangen Experimentierens und mein absoluter Favorit für ein wärmendes, beeindruckendes Festessen. Vertrauen Sie mir, dieser Braten wird Ihre Küche mit unwiderstehlichen Aromen erfüllen und Ihre Gäste begeistern.
Dein Weg zum perfekten Schmorbraten: Zartheit, die auf der Zunge zergeht
Dieses Rezept vereint die rustikale Herzhaftigkeit eines klassischen Schmorbratens mit der feinen Note aromatischer Rosmarin-Knusperkartoffeln.
Es ist ein Gericht, das nicht nur satt macht, sondern auch durch seine Tiefgründigkeit und Texturvielfalt begeistert. Bereiten Sie sich auf ein kulinarisches Erlebnis vor, das Sie immer wieder zubereiten möchten.
Das „Low & Slow“-Geheimnis: Unvergleichlich zartes Fleisch
Das Herzstück dieses Gerichts ist der lange und langsame Schmorprozess bei niedriger Temperatur.
Durch diese Methode wird das im Rindfleisch enthaltene Bindegewebe, vor allem Kollagen, über Stunden hinweg sanft in zarte Gelatine umgewandelt. Das Ergebnis ist ein Stück Fleisch, das so weich ist, dass es sich mühelos mit der Gabel zerteilen lässt und dennoch saftig bleibt.
Ein zu schnelles oder heißes Garen würde das Fleisch austrocknen und zäh machen.
Das „Low & Slow“-Prinzip sorgt hingegen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und bewahrt die Feuchtigkeit im Fleischkern. Es ist die Essenz wahrer Zartheit, die dieses Gericht so besonders macht.
Die goldene Kruste: Geschmackstiefe von Anfang an
Bevor der Braten in den Ofen wandert, erhält er eine entscheidende Behandlung: das scharfe Anbraten von allen Seiten.
Dieser Schritt ist für die Entwicklung des Geschmacks von größter Bedeutung, da er die sogenannte Maillard-Reaktion auslöst. Dabei entstehen wunderbare Röstaromen, die dem Fleisch eine goldbraune Kruste verleihen und eine komplexe Geschmacksbasis schaffen.
Im selben Topf werden anschließend auch das Gemüse und der Knoblauch angebraten.
Die dabei am Topfboden entstehenden Bratensätze sind wahre Geschmackskonzentrate. Beim späteren Ablöschen mit Brühe lösen sich diese wertvollen Partikel und bilden das Fundament für eine unglaublich aromatische Soße.
Knusprige Begleiter: Rosmarin-Kartoffeln mit dem gewissen Etwas
Was wäre ein deftiger Schmorbraten ohne die perfekte Beilage? Die Rosmarin-Knusperkartoffeln sind hier der ideale Partner, der einen spannenden Texturkontrast zum zarten Fleisch bildet. Ihre Zubereitung mag unkonventionell erscheinen, ist aber der Schlüssel zu ihrer unwiderstehlichen Knusprigkeit.
Durch das Vorkochen werden die Kartoffeln innen weich, bevor sie dann leicht zerdrückt und im Ofen gebacken werden. Das Zerdrücken vergrößert ihre Oberfläche und ermöglicht so eine maximale Bräunung und Knusprigkeit. Frischer Rosmarin und edelsüßes Paprikapulver runden das Geschmackserlebnis perfekt ab und ergänzen die Aromen des Bratens harmonisch.
Alle Zutaten für dein Meisterstück: Dein Einkaufszettel
Damit Ihr `Deftiger Schmorbraten mit Rosmarin-Knusperkartoffeln` perfekt gelingt, ist die Auswahl hochwertiger Zutaten essenziell. Hier finden Sie eine übersichtliche Liste, die Ihnen das Einkaufen erleichtert. Achten Sie besonders auf frische Kräuter und ein gutes Stück Rindfleisch.
Für den herzhaften Schmorbraten
Wählen Sie ein kräftiges Stück Rindfleisch, das sich ideal zum Schmoren eignet. Die Kombination aus Wurzelgemüse und aromatischer Brühe bildet die herzhafte Basis für die Soße.
- 1 kg Rinderbraten (aus der Schulter oder Oberschale, ideal für Schmorgerichte)
- 2 EL Olivenöl
- 1 große Zwiebel, grob gehackt
- 2 Karotten, grob gehackt
- 2 Stangen Sellerie, grob gehackt
- 2 Zehen Knoblauch, zerdrückt
- 750 ml kräftige Gemüsebrühe (oder Rinderfond)
- 2 Lorbeerblätter
- 2 Zweige frischer Thymian
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Die aromatischen Rosmarin-Kartoffeln
Festkochende Kartoffeln behalten beim Vorkochen ihre Form und werden später im Ofen wunderbar knusprig. Frischer Rosmarin ist hier unerlässlich für den Geschmack.
- 750 g kleine festkochende Kartoffeln
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL frische Rosmarinnadeln, fein gehackt
- 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Kräuter und Gewürze: Der Feinschliff
Frische Petersilie verleiht dem fertigen Gericht eine ansprechende Optik und einen Hauch von Frische. Salz und Pfeffer sind die Grundpfeiler jeder guten Würze.
- Frische Petersilie, gehackt, zum Garnieren
Schritt für Schritt zum Genuss: Deine ausführliche Anleitung
Folgen Sie dieser detaillierten Anleitung, um Ihren `Deftiger Schmorbraten mit Rosmarin-Knusperkartoffeln` Schritt für Schritt zum Erfolg zu führen. Jeder Arbeitsschritt ist erklärt, damit Sie genau verstehen, warum er wichtig ist. Planen Sie ausreichend Zeit ein – Geduld ist der Schlüssel!
Vorbereitung ist alles: Das Fleisch perfekt anbraten
Der erste Schritt ist entscheidend für die spätere Geschmackstiefe des Schmorbratens. Nehmen Sie sich hierfür ausreichend Zeit und scheuen Sie nicht vor einer kräftigen Bräunung zurück.
Vorbereitung des Fleisches: Das Rindfleisch trocken tupfen und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. In einem großen Schmortopf oder Ofenfesten Topf mit Deckel das Olivenöl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten, bis es eine schöne braune Kruste hat.
Warum dieses Anbraten entscheidend ist: Die dabei entstehende Kruste sorgt für intensive Röstaromen, die dem gesamten Gericht Tiefe verleihen. Nehmen Sie sich hierfür ausreichend Zeit.
Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.
Geschmacksschichten bauen: Gemüse und Knoblauch
Nutzen Sie die Aromen des Bratensatzes, um eine reiche und komplexe Soßenbasis zu schaffen. Das Gemüse bildet dabei die aromatische Grundlage.
Gemüse anbraten und Ansatz bauen: Im selben Topf Zwiebeln, Karotten und Sellerie etwa 5-7 Minuten anbraten, bis sie leicht weich sind.
Die Süße der Zwiebeln und das erdige Aroma des Wurzelgemüses bilden eine wichtige Grundlage für die spätere Soße. Denken Sie daran, dass das Gemüse später noch lange mitgeschmort wird.
Knoblauch hinzufügen und eine weitere Minute braten, bis er duftet.
Der Knoblauch entfaltet sein volles Aroma nur kurz angebraten. Achten Sie darauf, dass er nicht verbrennt, da er sonst bitter werden kann.
Der Grundstein der Soße: Ablöschen und Deglacieren
Das Ablöschen löst die wertvollen Röstaromen vom Topfboden und bindet sie in die Schmorflüssigkeit ein. So entsteht der volle, reichhaltige Geschmack Ihrer Soße.
Ablöschen und Schmorflüssigkeit vorbereiten: Mit der Gemüsebrühe ablöschen und dabei den Bratensatz vom Boden des Topfes lösen.
Der Bratensatz am Topfboden ist Gold wert! Durch das Ablöschen mit der Brühe lösen sich all diese intensiven Röstaromen und werden Teil der Soße.
Lorbeerblätter und Thymian hinzufügen. Das angebratene Fleisch zurück in den Topf legen.
Die Kräuter geben ihr Aroma langsam an die Flüssigkeit ab und verstärken den deftigen Geschmack des Bratens. Das Fleisch sollte größtenteils von der Flüssigkeit bedeckt sein; fügen Sie bei Bedarf etwas mehr Brühe hinzu.
Der lange Weg zur Zartheit: Schmoren im Ofen
Hier liegt das Geheimnis des zerfallend zarten Fleisches. Die niedrige Temperatur und die lange Garzeit sind nicht verhandelbar für das perfekte Ergebnis.
Der Trick für zerfallend zartes Fleisch – Der lange und langsame Schmorprozess: Den Backofen auf 150 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Topf mit dem Deckel fest verschließen und für mindestens 3 bis 3,5 Stunden im vorgeheizten Ofen schmoren lassen.
Der Schlüssel zur unvergleichlichen Zartheit liegt in der niedrigen Temperatur und der langen Garzeit. So zerfallen die Bindegewebe langsam, ohne dass das Fleisch austrocknet und wird butterweich.
Prüfen Sie nach der Zeit, ob sich das Fleisch leicht mit einer Gabel zerdrücken lässt.
Etwa 45-60 Minuten vor dem Ende der Garzeit (also nach ca. 2,5 bis 3 Stunden Schmoren) beginnen Sie mit der Vorbereitung der Kartoffeln gemäß Schritt 5, um alle Komponenten zeitgleich fertigzustellen.
Die knusprige Ergänzung: Rosmarin-Kartoffeln zubereiten
Die besonderen Rosmarin-Knusperkartoffeln sind der perfekte Kontrast zum zarten Braten. Ihre spezielle Zubereitung sorgt für eine unwiderstehliche Textur.
Zubereitung der Rosmarin-Knusperkartoffeln: Während der Braten im Ofen schmort und die letzte Stunde der Garzeit beginnt, die Kartoffeln waschen und halbieren oder vierteln. In einem Topf mit Salzwasser weich kochen (ca. 15-20 Minuten). Abgießen und gut abtropfen lassen.
Das Vorkochen sorgt dafür, dass die Kartoffeln innen weich werden, bevor sie im Ofen knusprig gebacken werden. Gutes Abtropfen ist wichtig, damit sie später nicht matschig werden.
- Sobald der Schmorbraten aus dem Ofen genommen wurde und auf einem Schneidebrett ruht (unter Folie abgedeckt), den Backofen auf 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze hochschalten und vorheizen.
Die gekochten Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit einem Glasboden oder Kartoffelstampfer leicht zerdrücken, sodass die Oberfläche aufgebrochen wird.
Das Zerdrücken vergrößert die Oberfläche der Kartoffeln, was zu mehr knusprigen Stellen führt – das Geheimnis der Knusperkartoffeln!
- Mit Olivenöl beträufeln und mit gehacktem Rosmarin, Paprikapulver, Salz und Pfeffer bestreuen.
Sobald der Ofen 200 Grad Celsius erreicht hat, das Backblech mit den Kartoffeln hineinschieben und für 25-30 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig sind.
Die höhere Temperatur sorgt für die gewünschte goldbraune Farbe und die unwiderstehliche Knusprigkeit.
Vollendung des Aromas: Die Soße finalisieren
Die Soße ist das i-Tüpfelchen des Gerichts. Hier können Sie Konsistenz und Geschmack perfekt an Ihre Vorlieben anpassen.
Wenn der Schmorbraten fertig ist, das Fleisch vorsichtig aus dem Topf nehmen und auf einem Schneidebrett kurz ruhen lassen (unter Folie abgedeckt). Lorbeerblätter und Thymianzweige aus der Soße entfernen.
Das Ruhenlassen des Fleisches ist entscheidend, damit sich die Säfte verteilen und das Fleisch saftig bleibt.
Bei Bedarf die Soße durch ein Sieb passieren und/oder das Gemüse pürieren, wenn eine glattere Soße gewünscht ist.
Ob Sie die Soße passieren oder pürieren, hängt von Ihrer Preferenz ab – beides ist köstlich!
Die Soße auf dem Herd bei mittlerer Hitze etwas einkochen lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Einkochen intensiviert den Geschmack und sorgt für eine perfekte Bindung.
Anrichten und Staunen: Dein kulinarisches Kunstwerk
Jetzt ist der Moment gekommen, Ihr Meisterwerk zu präsentieren und zu genießen. Das Auge isst bekanntlich mit!
Das zarte Fleisch in dicke Scheiben schneiden oder mit zwei Gabeln zerzupfen. Auf Tellern mit den knusprigen Rosmarin-Kartoffeln anrichten, großzügig mit der heißen Soße übergießen und mit frischer gehackter Petersilie bestreuen. Sofort servieren und genießen!
Ein Fest für die Sinne: Die Präsentation ist der krönende Abschluss und lädt zum Genießen ein.
Experten-Tipps für garantiert gelingenden Schmorbraten
Auch wenn das Rezept detailliert ist, gibt es immer kleine Tricks und Kniffe, die Ihnen helfen, das Beste aus Ihrem `Deftiger Schmorbraten mit Rosmarin-Knusperkartoffeln` herauszuholen. Diese Experten-Tipps sichern den Erfolg.
Die richtige Fleischwahl für optimale Zartheit
Wählen Sie Rindfleischstücke aus der Schulter (Bug) oder der Oberschale. Diese Cuts sind reich an Bindegewebe, das sich durch langes Schmoren ideal in Gelatine umwandelt. Fragen Sie Ihren Metzger nach einem „Schmorbratenstück“, er wird Ihnen gerne das passende Fleisch empfehlen.
Ein gutes Stück Fleisch mit leichter Marmorierung sorgt zudem für zusätzlichen Geschmack und Saftigkeit. Qualität zahlt sich hier definitiv aus.
Das Geheimnis der Bratensatz-Nutzung
Lassen Sie sich nicht von den angebrannten Krusten am Topfboden abschrecken – das ist reines Aroma! Beim Ablöschen ist es wichtig, den Bratensatz gründlich mit einem Holzspatel oder Kochlöffel zu lösen. Jeder gelöste Partikel trägt zur Tiefe der Soße bei.
Ein kleiner Schuss Brühe kann auch schon vor dem Hinzufügen des Gemüses helfen, die ersten dunklen Stellen zu lösen. Dieses Deglacieren ist ein grundlegender Schritt in der französischen Küche und ein echter Geschmacksbooster.
Geduld zahlt sich aus: Warum „Low & Slow“
Das langsame Garen bei niedriger Temperatur ist kein Zufall, sondern ein wissenschaftlich fundierter Prozess. Bei Temperaturen zwischen 120°C und 160°C schmilzt das Kollagen im Fleisch langsam und verwandelt sich in weiche Gelatine. Gleichzeitig bleibt das Muskelfleisch saftig und trocknet nicht aus.
Ein zu schnelles Garen würde das Kollagen hart werden lassen und die Muskelfasern schrumpfen, was zu zähem Fleisch führt. Vertrauen Sie dem Prozess und geben Sie dem Braten die Zeit, die er braucht.
Soßen-Feinschliff: Von der Konsistenz bis zum Geschmack
Nach dem Schmoren können Sie die Soße perfektionieren. Wenn sie zu dünn ist, lassen Sie sie einfach ohne Deckel einkochen. Für eine glattere Textur können Sie das Gemüse pürieren oder die Soße durch ein feines Sieb passieren.
Sollten Sie eine dickere Soße bevorzugen, können Sie sie mit einer in kaltem Wasser angerührten Speisestärke binden oder eine kleine Menge Mehlbutter (Beurre manié) einrühren. Schmecken Sie am Ende immer mit Salz und Pfeffer ab und balancieren Sie die Aromen.
Extra-Tipp für unwiderstehliche Knusperkartoffeln
Um die Knusprigkeit der Kartoffeln noch zu steigern, können Sie sie nach dem Kochen und Ablassen des Wassers noch kurz im Topf auf dem Herd „dampfen“ lassen. Dabei entweicht restliche Feuchtigkeit, und die Oberfläche wird leicht aufgeraut.
Verwenden Sie ruhig etwas mehr Olivenöl, damit sie schön goldbraun werden. Für eine extra Portion Aroma können Sie kurz vor dem Ende der Backzeit noch eine Prise Knoblauchpulver oder fein gehackte Petersilie hinzufügen.
Deine Fragen, unsere Antworten: Problemlösung & Variationen
Manchmal tauchen beim Kochen Fragen auf oder man möchte das Rezept an persönliche Vorlieben anpassen. Dieser Abschnitt bietet Ihnen Antworten und kreative Ideen für Ihren `Deftiger Schmorbraten mit Rosmarin-Knusperkartoffeln`.
Mein Fleisch ist zäh geworden – was tun?
Wenn Ihr Schmorbraten zäh geblieben ist, ist er höchstwahrscheinlich noch nicht lange genug oder bei zu hoher Temperatur geschmort worden. Das Bindegewebe hatte nicht ausreichend Zeit, sich in Gelatine umzuwandeln. Die Lösung ist einfach: Geben Sie dem Braten mehr Zeit im Ofen bei niedriger Temperatur.
Decken Sie den Topf wieder ab und lassen Sie ihn weitere 30-60 Minuten schmoren, bis er wirklich zerfällt. Ein zu schnell gebratenes oder ungeeignetes Stück Fleisch kann ebenfalls eine Ursache sein; achten Sie beim nächsten Mal auf die richtige Fleischwahl und ausreichend Zeit.
Wie bekomme ich eine dickere, glatte Soße?
Für eine dickere Soße haben Sie mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten ist es, die Soße bei mittlerer Hitze ohne Deckel auf dem Herd einzukochen, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Alternativ können Sie einen Teelöffel Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und unter Rühren in die kochende Soße geben, bis sie andickt.
Für eine glatte Soße können Sie das gesamte Gemüse nach dem Schmoren mit einem Stabmixer pürieren oder die Soße durch ein feines Sieb passieren. Beide Methoden ergeben eine wunderbar sämige Textur.
Kann ich den Schmorbraten oder die Kartoffeln vorbereiten oder einfrieren?
Der Schmorbraten lässt sich hervorragend vorbereiten und einfrieren. Die Aromen entwickeln sich oft sogar noch besser, wenn er am nächsten Tag aufgewärmt wird. Lassen Sie ihn vollständig abkühlen und frieren Sie Fleisch und Soße zusammen in geeigneten Behältern ein.
Die Rosmarin-Knusperkartoffeln sind frisch am besten. Sie können sie jedoch vorkochen und im Kühlschrank lagern. Kurz vor dem Servieren zerdrücken und im Ofen backen. Das Einfrieren von gekochten Kartoffeln ist nicht ideal, da sie nach dem Auftauen eine mehlige Konsistenz bekommen können.
Welche alternativen Beilagen passen noch gut?
Neben den knusprigen Rosmarin-Kartoffeln passen viele weitere Beilagen hervorragend zu diesem herzhaften Schmorbraten. Cremiges Kartoffelpüree, klassische Spätzle, Semmelknödel oder Salzkartoffeln sind immer eine gute Wahl.
Für eine grünere Note können Sie gedünstete grüne Bohnen mit Speck, Rahmwirsing oder Rotkohl servieren. Ein einfacher grüner Salat mit Vinaigrette sorgt für eine frische Komponente und Leichtigkeit.
Kann ich eine andere Fleischsorte verwenden?
Dieses Rezept ist speziell auf Rinderbraten ausgelegt und profitiert von dessen Bindegewebe und der langen Garzeit. Wenn Sie eine andere Fleischsorte verwenden möchten, müssten Sie die Garzeiten und möglicherweise die Würzung anpassen.
Ein Lammbraten könnte ebenfalls geschmort werden, würde aber einen anderen, intensiveren Geschmack mit sich bringen und möglicherweise eine kürzere Garzeit benötigen. Für ein optimales Ergebnis empfehle ich jedoch, bei Rindfleisch zu bleiben oder das Rezept für andere Fleischsorten gezielt anzupassen.
Dein Festmahl wartet: Ein Fazit für Genießer
Sie haben nun alle Werkzeuge in der Hand, um einen wirklich außergewöhnlichen `Deftiger Schmorbraten mit Rosmarin-Knusperkartoffeln` zuzubereiten.
Es ist ein Gericht, das von Geduld und Liebe lebt, aber die Mühe lohnt sich auf ganzer Linie. Die unwiderstehliche Zartheit des Fleisches, die tiefe Geschmacksfülle der Soße und die knusprige Perfektion der Kartoffeln werden Sie und Ihre Liebsten begeistern.
Dieses Rezept ist mehr als nur eine Anleitung; es ist eine Einladung, die Freude am Kochen zu entdecken und unvergessliche Momente am Esstisch zu schaffen.
Trauen Sie sich, legen Sie los, und genießen Sie jeden Bissen dieses wahren Festmahls. Guten Appetit!
Deftiger Schmorbraten mit Rosmarin-Knusperkartoffeln
Gang: HauptgerichtKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: medium4
Portionen30
Minuten3
Stunden210
MinutenDeutsche Küche
Zutaten
Für den Schmorbraten:
1 kg Rinderbraten (aus der Schulter oder Oberschale, ideal für Schmorgerichte)
2 EL Olivenöl
1 große Zwiebel, grob gehackt
2 Karotten, grob gehackt
2 Stangen Sellerie, grob gehackt
2 Zehen Knoblauch, zerdrückt
750 ml kräftige Gemüsebrühe (oder Rinderfond)
2 Lorbeerblätter
2 Zweige frischer Thymian
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Für die Rosmarin-Knusperkartoffeln:
750 g kleine festkochende Kartoffeln
2 EL Olivenöl
1 EL frische Rosmarinnadeln, fein gehackt
1/2 TL Paprikapulver edelsüß
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Frische Petersilie, gehackt, zum Garnieren
Zubereitung
- Vorbereitung des Fleisches: Das Rindfleisch trocken tupfen und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen. In einem großen Schmortopf oder Ofenfesten Topf mit Deckel das Olivenöl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten, bis es eine schöne braune Kruste hat. Dies ist entscheidend für den Geschmack. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und beiseite stellen.
- Gemüse anbraten und Ansatz bauen: Im selben Topf Zwiebeln, Karotten und Sellerie etwa 5-7 Minuten anbraten, bis sie leicht weich sind. Knoblauch hinzufügen und eine weitere Minute braten, bis er duftet.
- Ablöschen und Schmorflüssigkeit vorbereiten: Mit der Gemüsebrühe ablöschen und dabei den Bratensatz vom Boden des Topfes lösen. Lorbeerblätter und Thymian hinzufügen. Das angebratene Fleisch zurück in den Topf legen. Es sollte größtenteils von der Flüssigkeit bedeckt sein. Falls nicht, etwas mehr Brühe hinzufügen.
- Der Trick für zerfallend zartes Fleisch Der lange und langsame Schmorprozess: Den Backofen auf 150 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Topf mit dem Deckel fest verschließen und für mindestens 3 bis 3,5 Stunden im vorgeheizten Ofen schmoren lassen. Der Schlüssel zur Zartheit liegt in der niedrigen Temperatur und der langen Garzeit. So zerfallen die Bindegewebe langsam, ohne dass das Fleisch austrocknet. Prüfen Sie nach der Zeit, ob sich das Fleisch leicht mit einer Gabel zerdrücken lässt. Etwa 45-60 Minuten vor dem Ende der Garzeit (also nach ca. 2,5 bis 3 Stunden Schmoren) beginnen Sie mit der Vorbereitung der Kartoffeln gemäß Schritt 5, um alle Komponenten zeitgleich fertigzustellen.
- Zubereitung der Rosmarin-Knusperkartoffeln: Während der Braten im Ofen schmort und die letzte Stunde der Garzeit beginnt (siehe Hinweis in Schritt 4), beginnen Sie mit den Kartoffeln. Die Kartoffeln waschen und halbieren oder vierteln. In einem Topf mit Salzwasser weich kochen (ca. 15-20 Minuten). Abgießen und gut abtropfen lassen.
- Sobald der Schmorbraten aus dem Ofen genommen wurde und auf einem Schneidebrett ruht (unter Folie abgedeckt), den Backofen auf 200 Grad Celsius Ober- und Unterhitze hochschalten und vorheizen.
- Die gekochten Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit einem Glasboden oder Kartoffelstampfer leicht zerdrücken, sodass die Oberfläche aufgebrochen wird. Mit Olivenöl beträufeln und mit gehacktem Rosmarin, Paprikapulver, Salz und Pfeffer bestreuen. Sobald der Ofen 200 Grad Celsius erreicht hat, das Backblech mit den Kartoffeln hineinschieben und für 25-30 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig sind.
- Fertigstellung der Soße: Wenn der Schmorbraten fertig ist, das Fleisch vorsichtig aus dem Topf nehmen und auf einem Schneidebrett kurz ruhen lassen (unter Folie abgedeckt). Lorbeerblätter und Thymianzweige aus der Soße entfernen. Bei Bedarf die Soße durch ein Sieb passieren und/oder das Gemüse pürieren, wenn eine glattere Soße gewünscht ist. Die Soße auf dem Herd bei mittlerer Hitze etwas einkochen lassen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Anrichten: Das zarte Fleisch in dicke Scheiben schneiden oder mit zwei Gabeln zerzupfen. Auf Tellern mit den knusprigen Rosmarin-Kartoffeln anrichten, großzügig mit der heißen Soße übergießen und mit frischer gehackter Petersilie bestreuen. Sofort servieren und genießen!
Anmerkungen
- Der Schlüssel zu zartem Fleisch ist die lange, langsame Garzeit bei niedriger Temperatur.









