Kürbis-Pfeffernüsse
Kürbis-Pfeffernüsse bringen den würzigen Geschmack von Lebkuchengewürz und weißem Pfeffer in kleine, weiche Plätzchen. Das Kürbispüree macht den Teig saftig und gibt ihm eine warme, herbstliche Note.
Nach dem Backen kühlen die Pfeffernüsse vollständig ab, bevor du sie mit einer schlichten Glasur aus Puderzucker, Zitronensaft und Wasser überziehst. So entsteht ein feiner süß-säuerlicher Abschluss, der die Gewürze ergänzt.
Warum die Konsistenz des Kürbispürees zählt
Für einen gut formbaren Teig ist dickes, ungesüßtes Kürbispüree wichtig. Wässriges Püree bringt zusätzliche Flüssigkeit in die Masse: Der Teig wird weicher, lässt sich schwieriger zu Kugeln formen und kann beim Backen stärker verlaufen. Achte deshalb darauf, dass das Püree nicht dünnflüssig ist.
Butter und brauner Zucker werden zunächst cremig gerührt. Ei und Honig verbinden sich anschließend mit dieser Basis, bevor das Kürbispüree dazukommt. So lässt es sich gleichmäßig einarbeiten. Die trockenen Zutaten werden separat vermischt, damit Backpulver, Natron, Salz und Gewürze im Teig verteilt sind.
Gewürze behutsam in den Teig einarbeiten
Lebkuchengewürz prägt den weihnachtlichen Charakter der Plätzchen. Der gemahlene weiße Pfeffer setzt dazu eine pfeffrige Note, die den Namen der Pfeffernüsse aufgreift. Salz ergänzt die süßen und würzigen Aromen. Weil die Gewürze mit dem Mehl vermischt werden, verteilen sie sich gleichmäßig im Gebäck.
Rühre die Mehlmischung nur kurz unter die Kürbismasse. Sobald ein gleichmäßiger, weicher Teig entstanden ist, genügt es. Langes Rühren kann die Plätzchen fester machen. Das Ruhen im Kühlschrank hilft dem weichen Teig, sich beim Formen besser handhaben zu lassen.
Gleichmäßig formen und auf zwei Blechen backen
Teile den Teig in gleich große Portionen und forme sie zu Kugeln. Setze diese mit Abstand auf die vorbereiteten Bleche, damit sie beim Backen Platz haben. Möglichst gleichmäßige Kugeln sorgen dafür, dass die Pfeffernüsse ähnlich schnell gar werden.
Die Bleche kommen auf zwei Ebenen in den Umluftofen; während des Backens werden ihre Positionen getauscht. Orientiere dich an der Rezeptkarte für Temperatur und Zeiten. Leicht gebräunte Ränder sind ein hilfreicher Hinweis. Lass die Plätzchen erst auf den Blechen und danach vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen, bevor du glasierst.
Glasur dickflüssig anrühren
Verrühre Puderzucker mit Zitronensaft und zunächst einem Teil des Wassers. Gib das übrige Wasser nach und nach dazu, bis die Glasur dickflüssig ist. So kannst du die Konsistenz besser steuern: Zu viel Wasser auf einmal macht sie dünn, während eine dickere Glasur auf den Pfeffernüssen bleibt.
Bestreiche nur vollständig abgekühlte Plätzchen. Auf warmem Gebäck wird die Glasur zu weich und lässt sich weniger gleichmäßig verteilen. Lass den Überzug anschließend trocknen, bevor du die Pfeffernüsse weiterverarbeitest.
Häufige Fragen
Warum verläuft der Teig beim Backen?
Ein häufiger Grund ist zu wässriges Kürbispüree. Es macht den Teig weicher und erschwert das Formen. Verwende möglichst dickes, ungesüßtes Püree und lass den Teig wie angegeben im Kühlschrank ruhen, damit er sich besser zu Kugeln formen lässt.
Wie verhindere ich, dass die Pfeffernüsse fest werden?
Rühre die Mehlmischung nur kurz unter die Kürbismasse, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Langes Rühren kann die Plätzchen fester machen. Achte außerdem auf die Hinweise in der Rezeptkarte und darauf, die Bleche während des Backens wie angegeben zu tauschen.
Wann kann ich die Pfeffernüsse glasieren?
Erst wenn sie vollständig abgekühlt sind. Auf warmen Plätzchen wird die Glasur aus Puderzucker, Zitronensaft und Wasser zu weich und kann verlaufen. Rühre das Wasser nach und nach ein, bis die Glasur dickflüssig ist, und gib ihr anschließend Zeit zum Trocknen.
Kürbis-Pfeffernüsse
Gang: GebäckKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach24
Stück25
Minuten14
Minuten155
kcal1
Stunde49
MinutenDie kleinen Gewürzplätzchen werden mit Kürbispüree gebacken und nach dem Abkühlen mit einer einfachen Zuckerglasur überzogen. Eine Prise Pfeffer sorgt für den typischen würzigen Charakter.
Zutaten
- Teig
400 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
½ TL Natron
1 Prise Salz
2 TL Lebkuchengewürz
¼ TL gemahlener weißer Pfeffer
100 g weiche Butter
120 g brauner Zucker
1 Ei
50 g Honig
180 g dickes, ungesüßtes Kürbispüree
- Glasur
180 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft
2 EL Wasser
Zubereitung
- Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und den Backofen auf 170 °C Umluft vorheizen.
- Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Lebkuchengewürz und Pfeffer in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel die weiche Butter mit dem braunen Zucker cremig rühren. Ei und Honig unterrühren, dann das Kürbispüree einarbeiten.
- Die Mehlmischung kurz unter die Kürbismasse rühren, bis ein gleichmäßiger, weicher Teig entsteht. Abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Teig in 24 gleich große Portionen teilen, zu Kugeln formen und mit etwas Abstand auf die Bleche setzen.
- Die Bleche auf zwei Ebenen 14 Minuten backen und nach 7 Minuten die Positionen tauschen. Die Pfeffernüsse sollen am Rand leicht gebräunt sein. Anschließend 10 Minuten auf den Blechen und dann vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
- Puderzucker mit Zitronensaft und zunächst 1 EL Wasser glatt rühren. Das übrige Wasser nach und nach zugeben, bis eine dickflüssige Glasur entsteht. Die abgekühlten Pfeffernüsse mit der Glasur bestreichen und etwa 15 Minuten trocknen lassen.
Hinweise
- Verwende möglichst dickes Kürbispüree. Ist es wässrig, lässt sich der Teig schwerer formen und kann auf dem Blech stärker verlaufen.









