Kürbis-Schokotorte mit Ganache

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Diese Kürbis-Schokotorte verbindet kräftigen Kakao mit der milden Feuchtigkeit fein geriebenen Hokkaido-Kürbisses. Zimt rundet den Geschmack ab, während eine glatte Ganache aus Zartbitterschokolade und Sahne den Kuchen überzieht. So entsteht ein saftiger Schokoladenkuchen, der sich gut als Dessert für die Kaffeetafel eignet.

Für das Ergebnis kommt es vor allem auf die Beschaffenheit des geriebenen Kürbisses, einen gleichmäßig gerührten Teig und einen abgekühlten Kuchen vor dem Bestreichen an. Die Hinweise hier helfen dir, diese Punkte im Blick zu behalten, ohne die Angaben der Rezeptkarte zu ersetzen.

Fein geriebener Hokkaido hält den Teig saftig

Hokkaido passt gut in den Schokoladenteig, weil er fein gerieben untergehoben werden kann und beim Backen Feuchtigkeit abgibt. Für eine gleichmäßige Verteilung sollte die Raspel fein sein: Gröbere Stücke fallen im Teig stärker auf und können dafür sorgen, dass einzelne Bissen unterschiedlich viel Kürbis enthalten. Die Schokolade bleibt geschmacklich präsent, während Zimt die herbstliche Note ergänzt.

Der Kürbis wird entkernt, aber für dieses Rezept nicht geschält. So bleibt die Vorbereitung unkompliziert und die fein geriebene Schale verteilt sich im Teig. Achte darauf, den Kürbis gleichmäßig zu reiben und ihn erst unterzuheben, wenn die trockenen Zutaten kurz in die Butter-Zucker-Ei-Mischung eingerührt sind. Langes Rühren nach dem Zugeben von Mehl, Kakao und Backpulver ist nicht nötig.

Rührteig locker halten und den Garpunkt prüfen

Die weiche Butter lässt sich mit Zucker gleichmäßig verrühren; die Eier kommen einzeln dazu und sollten jeweils gut eingearbeitet werden. Das sorgt für eine einheitliche Grundlage, bevor Mehl, Backkakao, Backpulver, Zimt und Salz dazukommen. Rühre die Mehlmischung nur kurz unter. Wird der Teig lange bearbeitet, kann er dichter werden, statt die gewünschte saftige Kuchenstruktur zu behalten.

Beim Unterheben des Kürbisses genügt es, ihn im Teig zu verteilen. Anschließend wird die Oberfläche in der gefetteten und bemehlten Springform glatt gestrichen. Für die Garprobe ist nicht ein völlig trockener Holzstab das Ziel: Wenige feuchte Krümel dürfen daran haften. Flüssiger Teig weist dagegen darauf hin, dass der Kuchen noch weiterbacken muss. Lass ihn danach vollständig abkühlen, bevor du die Ganache aufträgst; auf einem warmen Kuchen würde der Überzug leichter verlaufen.

Ganache glatt rühren und auf dem Kuchen verteilen

Für eine gleichmäßige Ganache wird die Zartbitterschokolade fein gehackt. Dadurch kann die heiße Sahne sie gut umhüllen und schmelzen. Nach dem Übergießen braucht die Mischung einen Moment, bevor sie glatt gerührt wird. Rühre anschließend die Butter ein. Wenn noch Stückchen sichtbar sind, hilft gleichmäßiges Weiterrühren, bis der Überzug eine glatte Konsistenz hat.

Die Ganache sollte sich auf dem vollständig abgekühlten Kuchen streichen lassen und nicht sofort vom Rand laufen. Verteile sie bis zum Rand, damit die Oberfläche gleichmäßig bedeckt ist, und lass sie vor dem Anschneiden fest werden. Ist der Kuchen noch warm, wird die Ganache weicher; ist sie bereits sehr fest, lässt sie sich schwerer verstreichen. Der passende Moment zeigt sich daran, dass sie glatt bleibt und sich noch verteilen lässt.

Häufige Fragen

Muss ich den Hokkaido für den Kuchenteig schälen?

Nein. Für diesen Teig wird der Hokkaido entkernt und fein gerieben, aber nicht geschält. Fein gerieben verteilt er sich gleichmäßig im Rührteig und gibt beim Backen Feuchtigkeit ab. Achte vor allem darauf, ihn gleichmäßig fein zu reiben.

Wie erkenne ich, ob der Kuchen fertig gebacken ist?

Stecke ein Holzstäbchen in den Kuchen. Es soll mit wenigen feuchten Krümeln herauskommen. Flüssiger Teig am Stäbchen bedeutet, dass der Kuchen noch nicht durchgebacken ist. Ein vollständig trockener Stab ist für diese Garprobe nicht erforderlich.

Warum soll der Kuchen vor der Ganache vollständig abkühlen?

Auf einem warmen Kuchen wird die Ganache weicher und kann leichter verlaufen. Lass den Kuchen deshalb vollständig abkühlen, bevor du den Überzug bis zum Rand verstreichst. Vor dem Anschneiden sollte die Ganache außerdem fest werden.

Kürbis-Schokotorte mit Ganache

Rezept von Sven Dietrich
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Gang: DessertKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

8

Stücke
Vorbereitungszeit

25

Minuten
Garzeit

48

Minuten
Kalorien

540

kcal
Gesamtzeit

2

Stunden 

45

Minuten

Ein saftiger Schokoladenkuchen mit fein geriebenem Kürbis, überzogen mit glatter Ganache aus Zartbitterschokolade und Sahne. Die Torte wird in einer Springform gebacken und nach dem Abkühlen bestrichen.

Zutaten

  • Teig
  • 250 g Hokkaido-Kürbis, entkernt und fein gerieben

  • 120 g weiche Butter

  • 150 g Zucker

  • 3 Eier

  • 200 g Weizenmehl

  • 40 g Backkakao

  • 2 TL Backpulver

  • 1 TL Zimt

  • 1 Prise Salz

  • Ganache
  • 200 g Zartbitterschokolade

  • 150 ml Sahne

  • 15 g Butter

  • Für die Form
  • 10 g Butter

  • 1 EL Mehl

Zubereitung

  • Teig
  • Fette eine Springform mit 22 cm Durchmesser mit Butter ein und bestäube sie mit Mehl. Verrühre die weiche Butter mit dem Zucker, gib die Eier einzeln dazu und rühre jedes gut unter. Mische Mehl, Kakao, Backpulver, Zimt und Salz und rühre die Mischung kurz unter. Hebe den geriebenen Kürbis unter.
  • Backen
  • Fülle den Teig in die Form und streiche die Oberfläche glatt. Backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten. Ein Holzstäbchen soll mit wenigen feuchten Krümeln herauskommen. Lass den Kuchen anschließend etwa 60 Minuten vollständig abkühlen.
  • Ganache
  • Hacke die Schokolade fein und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel. Erhitze die Sahne in einem kleinen Topf etwa 3 Minuten, bis sie heiß ist und am Rand kleine Bläschen entstehen. Gieße sie über die Schokolade und lass die Mischung 2 Minuten stehen. Rühre sie dann glatt und rühre die Butter ein.
  • Fertigstellen
  • Verteile die Ganache auf dem abgekühlten Kuchen und streiche sie bis zum Rand. Lass den Überzug etwa 30 Minuten fest werden, bevor du die Torte anschneidest.

Hinweise

  • Hokkaido muss für den Teig nicht geschält werden; fein gerieben verteilt er sich gleichmäßig und gibt Feuchtigkeit ab.

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