Putenmedaillons mit Walnusskruste und Selleriepüree
Walnüsse, Kräuter und Semmelbrösel bringen eine herzhafte, knusprige Note auf zarte Putenmedaillons. Das Selleriepüree mit Kartoffeln sorgt für einen milden, cremigen Gegenpol und nimmt die würzige Kruste geschmacklich auf.
Damit beides zusammenpasst, kommt es auf die Konsistenz an: Das Fleisch sollte gleichmäßig dick sein, die Krustenmischung gut haften und das Püree fein, aber nicht klebrig werden. Die Rezeptkarte gibt die benötigten Mengen und Garzeiten vor.
Walnüsse und Kräuter für eine haftende Kruste
Hacke die Walnusskerne grob, statt sie zu feinem Mehl zu verarbeiten. So bleiben kleine Stückchen erhalten, die beim Garen für Biss sorgen. Semmelbrösel nehmen die Feuchtigkeit der Kräuter auf und verbinden die Mischung, während Petersilie und Thymian ein frisches, würziges Aroma beisteuern. Pfeffer rundet die Kruste ab.
Das verquirlte Eiweiß wird mit mittelscharfem Senf verrührt und dünn auf die Oberseiten der Medaillons gestrichen. Diese Schicht dient als Haftgrund. Drücke die Walnussmischung anschließend fest an, damit sie beim Umsetzen nicht leicht abfällt. Ist sie sehr locker verteilt, liegen einzelne Stückchen auf der Form statt auf dem Fleisch.
Putenmedaillons gleichmäßig garen
Schneide das Putenbrustfilet in möglichst gleichmäßige Medaillons. Ähnliche Dicke hilft dabei, dass die Stücke beim Anbraten und Garen im Ofen vergleichbar schnell durchziehen. Würze beide Seiten mit Salz und Pfeffer; die Kruste kommt erst nach dem Anbraten auf die Oberseite.
Brate die Medaillons in erhitztem neutralem Öl bei mittelhoher Hitze an. Eine ausreichend heiße Pfanne sorgt für eine gebräunte Oberfläche. Lege das Fleisch danach in eine ofenfeste Form und achte darauf, die Kruste beim Umsetzen nicht abzustreifen. Verlasse dich für Garzeit und Kerntemperatur auf die Angaben der Rezeptkarte. Nach dem Garen lässt du das Fleisch ruhen, bevor du es anschneidest. So kann sich der Fleischsaft setzen und die Kruste bleibt möglichst intakt.
Selleriepüree cremig statt klebrig halten
Knollensellerie und mehligkochende Kartoffeln ergänzen sich im Püree: Sellerie bringt sein mild-würziges Aroma ein, Kartoffeln geben der Masse Körper. Schneide beide möglichst gleichmäßig, damit sie zusammen weich werden. Nach dem Garen ist gründliches Abgießen wichtig; überschüssiges Wasser würde das Püree verwässern.
Püriere Sellerie und Kartoffeln nur kurz mit Milch, Sahne und Butter. Langes oder sehr kräftiges Pürieren kann die Kartoffeln klebrig machen. Gib Salz, Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss zum Abschmecken hinzu. Ist die Masse noch nicht fein genug, arbeite behutsam weiter, statt sie ausgiebig zu mixen. So bleibt das Püree cremig und lässt sich gut auf dem Teller anrichten.
Häufige Fragen
Warum soll ich die Walnüsse nur grob hacken?
Grobe Stückchen behalten in der Kruste ihren Biss und setzen sich geschmacklich neben den Semmelbröseln und Kräutern ab. Werden die Nüsse zu fein gemahlen, geht diese Textur verloren und die Mischung wirkt gleichmäßiger und weniger knackig.
Wie verhindere ich, dass die Kruste beim Garen abfällt?
Bestreiche nur die Oberseite dünn mit der Eiweiß-Senf-Mischung und drücke die Walnussmischung anschließend fest an. Beim Wechsel von der Pfanne in die ofenfeste Form hilft es, die Medaillons vorsichtig umzusetzen, damit die Kruste nicht abgestreift wird.
Was macht Selleriepüree mit Kartoffeln klebrig?
Vor allem langes oder kräftiges Pürieren kann die Kartoffeln klebrig werden lassen. Gieße Sellerie und Kartoffeln nach dem Garen gründlich ab und püriere sie mit Milch, Sahne und Butter nur kurz. Würze danach mit Salz, Pfeffer und Muskat.
Putenmedaillons mit Walnusskruste und Selleriepüree
Gang: HauptgerichtKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach4
Portionen20
Minuten39
Minuten635
kcal59
MinutenGebratene Putenmedaillons bekommen eine knusprige Kruste aus Walnüssen, Kräutern und Semmelbröseln. Dazu gibt es cremiges Selleriepüree mit Kartoffeln und Muskat.
Zutaten
- Für das Selleriepüree
800 g Knollensellerie
250 g mehligkochende Kartoffeln
150 ml Milch
60 ml Sahne
30 g Butter
Salz
Pfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- Für die Putenmedaillons und die Kruste
700 g Putenbrustfilet
70 g Walnusskerne
35 g Semmelbrösel
2 EL gehackte Petersilie
1 TL Thymianblättchen
1 Eiweiß
1 EL mittelscharfer Senf
1 EL neutrales Öl
Salz
Pfeffer
Zubereitung
- Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Sellerie und Kartoffeln schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Die Putenbrust in vier gleichmäßige, etwa 3 cm dicke Medaillons schneiden und von beiden Seiten salzen und pfeffern.
- Walnüsse grob hacken und mit Semmelbröseln, Petersilie, Thymian und etwas Pfeffer mischen. Das Eiweiß leicht verquirlen und mit dem Senf verrühren.
- Sellerie und Kartoffeln in einen Topf geben, mit kochendem Salzwasser bedecken und 20 Minuten garen, bis beides weich ist. Anschließend gründlich abgießen und zugedeckt beiseitestellen.
- Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Putenmedaillons darin bei mittelhoher Hitze jeweils 2 Minuten pro Seite anbraten. In eine ofenfeste Form legen, die Oberseiten dünn mit der Eiweiß-Senf-Mischung bestreichen und die Walnussmischung fest daraufdrücken.
- Die Medaillons 12 Minuten im vorgeheizten Ofen garen, bis sie im Kern 74 °C erreicht haben. Aus dem Ofen nehmen und 3 Minuten ruhen lassen.
- Während die Medaillons ruhen, Sellerie und Kartoffeln mit Milch, Sahne und Butter fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Das Püree auf Teller geben und die Putenmedaillons darauf anrichten.
Hinweise
- Das Püree nur kurz pürieren, damit die Kartoffeln nicht klebrig werden.









