Deftiger Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Räucherwurst und Ei: Cremig & herzhaft

Spring zun Rezept

Kennen Sie das auch? Man kocht einen Kartoffel-Möhren-Eintopf und am Ende ist die Soße eher wässrig als sämig, und der Geschmack bleibt blass. Doch diese Zeiten sind vorbei! Ich zeige Ihnen heute, wie Sie einen wirklich Deftiger Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Räucherwurst und Ei zubereiten, der garantiert cremig, vollmundig und einfach unwiderstehlich wird.

Mit meinem bewährten Trick für eine perfekte Mehlschwitze und sorgfältig ausgewählten Zutaten zaubern Sie ein Wohlfühlessen, das Ihre Familie lieben wird und das von Herzen kommt. Vertrauen Sie mir, dieser Eintopf ist nicht nur sättigend, sondern auch ein echtes Highlight für kalte Tage.

Warum dieser Eintopf ein Familienliebling wird: Nie wieder wässrige Soße!

Dieser Eintopf hebt sich durch seine außergewöhnliche Sämigkeit und seinen tiefen, herzhaften Geschmack von der Masse ab. Wir gehen keine Kompromisse ein, wenn es um die Konsistenz der Soße geht.

Das Geheimnis liegt in einer perfekt zubereiteten Mehlschwitze, die diesem Gericht eine unvergleichliche Cremigkeit verleiht. So wird jeder Löffel zu einem Genuss, der auf der Zunge zergeht und lange in Erinnerung bleibt.

Darüber hinaus überzeugt dieser Eintopf durch seine Einfachheit in der Zubereitung, ohne an Geschmack einzubüßen. Er ist das ideale Gericht, um an kühlen Abenden Wärme und Gemütlichkeit auf den Tisch zu bringen und alle satt und glücklich zu machen.

Die Kombination aus zarten Kartoffeln, süßlichen Möhren, würziger Räucherwurst und einem perfekt gekochten Ei macht ihn zu einer vollwertigen Mahlzeit, die keine Wünsche offenlässt.

Die herzhaften Zutaten für Ihren perfekten Eintopf

Gute Zutaten sind die Basis für ein exzellentes Gericht. Hier erkläre ich Ihnen, worauf es bei der Auswahl ankommt, um Ihren Eintopfgeschmack zu maximieren.

Frische Basis: Kartoffeln, Möhren und Zwiebel

Für diesen Eintopf sind festkochende Kartoffeln die ideale Wahl. Ihre Struktur bleibt auch nach längerem Köcheln erhalten, wodurch der Eintopf eine angenehme Textur behält und nicht matschig wird.

Möhren bringen eine natürliche Süße und eine schöne Farbe ins Spiel, während die Zwiebel die aromatische Grundlage für die herzhafte Soße bildet.

Der Geschmacksgeber: Räucherwurst

Die Räucherwurst ist der Star dieses Eintopfs und liefert intensive Umami-Aromen. Sorten wie Rinder- oder Geflügel-Kabanossi eignen sich hervorragend, da sie eine würzige Note und eine angenehme Textur beisteuern.

Als Alternativen können Sie auch geräucherte Mettwürstchen aus Rind oder Geflügel oder Debrecziner verwenden. Achten Sie auf hochwertige Produkte, die ohne Schweinefleisch hergestellt wurden, um den besten Geschmack zu garantieren.

Das Geheimnis der Sämigkeit: Mehl, Brühe und Milch

Das Mehl ist der Schlüssel zur berühmten Mehlschwitze, die für die cremige Konsistenz unserer Soße sorgt. Die Gemüsebrühe bildet die geschmackliche Basis und sorgt für die nötige Flüssigkeit.

Die Milch rundet die Soße geschmacklich ab und verleiht ihr eine zusätzliche Weichheit und Fülle. Diese Kombination ist entscheidend, um die perfekte Sämigkeit zu erreichen und ein Ausflocken der Soße zu verhindern.

Die besondere Note: Gekochte Eier und frische Petersilie

Die hartgekochten Eier sind nicht nur eine wunderbare Proteinquelle, sondern bieten auch einen spannenden Kontrast zur cremigen Soße. Sie machen den Eintopf noch sättigender und optisch ansprechender.

Frisch gehackte Petersilie bringt eine leichte, krautige Frische in den Eintopf. Sie rundet das Gericht ab und sorgt für eine ansprechende Präsentation.

Weitere wichtige Zutaten: Öl, Salz & Pfeffer

Pflanzenöl wird für das Andünsten der Zwiebeln und das Anbraten der Wurst benötigt. Es hilft dabei, Röstaromen zu entwickeln, die dem Eintopf eine tiefere Geschmacksdimension verleihen.

Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer sind unerlässlich, um die Aromen aller Zutaten optimal hervorzuheben und den Eintopf perfekt abzuschmecken.

Küchenhelfer, die Ihnen die Arbeit erleichtern

Mit den richtigen Utensilien in Ihrer Küche wird die Zubereitung dieses Eintopfs zum Kinderspiel. Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete für ein gelungenes Gericht.

Notwendige Utensilien auf einen Blick

  • Großer Topf (ca. 4-5 Liter Volumen): Ideal für die Zubereitung großer Mengen und das gleichmäßige Köcheln des Eintopfs.
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Unverzichtbar für das präzise Schneiden von Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und Petersilie.
  • Schneebesen: Ihr bester Freund für eine klümpchenfreie Mehlschwitze und das glatte Einrühren der Flüssigkeiten.
  • Pfannenwender oder Kochlöffel: Zum Andünsten der Zwiebeln und Anbraten der Wurst.
  • Maßbecher und Waage: Für genaue Mengenangaben bei Flüssigkeiten und festen Zutaten.
  • Tiefe Teller: Zum stilvollen Servieren des fertigen Eintopfs.

So gelingt Ihr cremiger Kartoffel-Möhren-Eintopf – die detaillierte Anleitung

Folgen Sie dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung, um einen perfekt sämigen und geschmackvollen Eintopf zu zaubern. Jeder Schritt ist wichtig für das Endergebnis.

  1. Eier perfekt kochen und vorbereiten

    Geben Sie die Eier in einen Topf mit kochendem Wasser und lassen Sie sie für etwa 8-9 Minuten kochen. Dies gewährleistet, dass die Eier hartgekocht und dennoch zart sind.

    Schrecken Sie die Eier sofort nach dem Kochen in kaltem Wasser ab. Dieser Schritt stoppt den Garprozess und erleichtert das Pellen erheblich.

  2. Gemüse und Kräuter schnippeln

    Schälen Sie die Kartoffeln und Möhren und schneiden Sie sie in mundgerechte Würfel von etwa 1,5 bis 2 cm Größe. Achten Sie auf eine gleichmäßige Größe, damit das Gemüse gleichzeitig gar wird.

    Die Zwiebel wird fein gewürfelt, um ihr Aroma optimal freizusetzen. Waschen Sie die Petersilie, schütteln Sie sie trocken und hacken Sie sie fein.

  3. Zwiebeln andünsten und Räucherwurst anbraten

    Erhitzen Sie das Pflanzenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Zwiebelwürfel hinzu und dünsten Sie sie glasig an, bis sie weich und duftend sind.

    Fügen Sie die in Scheiben geschnittene Räucherwurst hinzu und braten Sie sie kurz von allen Seiten an. Das sorgt für köstliche Röstaromen. Nehmen Sie die Wurst anschließend aus dem Topf und stellen Sie sie beiseite.

  4. Der Saucen-Trick: Eine perfekte Mehlschwitze zubereiten

    Geben Sie das Mehl zu dem restlichen Öl und Bratensatz im Topf. Rühren Sie es zügig mit einem Schneebesen ein, bis sich alles verbindet.

    Schwitzen Sie die Mehlschwitze unter ständigem Rühren etwa eine Minute lang an, bis sie eine hellgelbe Farbe annimmt. Achten Sie darauf, dass das Mehl nicht braun wird, um einen neutralen Geschmack zu bewahren.

  5. Brühe einrühren und Klümpchen vermeiden

    Gießen Sie nun die Gemüsebrühe schrittweise zur Mehlschwitze und rühren Sie dabei ununterbrochen mit dem Schneebesen. So vermeiden Sie zuverlässig Klümpchen und erhalten eine glatte Soße.

    Lassen Sie die Soße kurz aufkochen und unter Rühren etwas andicken. Sie sollte bereits eine leichte Sämigkeit entwickeln.

  6. Kartoffeln, Möhren und Milch hinzufügen und köcheln lassen

    Geben Sie die vorbereiteten Kartoffel- und Möhrenwürfel in den Topf. Fügen Sie die Milch hinzu und bringen Sie alles erneut zum Köcheln.

    Reduzieren Sie die Hitze, decken Sie den Topf zu und lassen Sie den Eintopf bei mittlerer Hitze etwa 15-20 Minuten köcheln. Das Gemüse sollte gar, aber noch bissfest sein. Durch das langsame Köcheln können sich die Aromen ideal entfalten und die Sämigkeit entwickeln.

  7. Räucherwurst zurückgeben und abschmecken

    Sobald Kartoffeln und Möhren gar sind, geben Sie die angebratene Räucherwurst zurück in den Eintopf. Erwärmen Sie die Wurst kurz mit, um ihren Biss zu bewahren und ein Zähwerden zu vermeiden.

    Schmecken Sie den Eintopf mit Salz und reichlich frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab. Die Soße sollte nun eine wunderbar cremige und sämige Konsistenz haben.

  8. Anrichten und genießen

    Schöpfen Sie den fertigen Eintopf in tiefe Teller. Richten Sie jeweils zwei Hälften der gekochten Eier darauf an und bestreuen Sie alles großzügig mit der frischen Petersilie.

    Servieren Sie den Eintopf sofort und genießen Sie diesen vollmundigen, perfekt sämigen Gaumenschmaus!

Geheimnisse für den perfekten Eintopf: Tipps vom Experten

Hier sind meine besten Tipps, um Ihren Kartoffel-Möhren-Eintopf auf das nächste Level zu heben und jedes Mal ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Die richtige Kartoffelsorte wählen

Für diesen Eintopf sind festkochende Kartoffeln wie Linda, Annabelle oder Sieglinde die beste Wahl. Sie behalten ihre Form beim Kochen und sorgen dafür, dass Ihr Eintopf nicht zu breiig wird, sondern eine angenehme Textur behält.

Mehlige Kartoffeln würden zu stark zerfallen und die Soße zu sehr binden, was die gewünschte Sämigkeit und Klarheit beeinträchtigen könnte.

Klümpchenfreie Soße garantieren

Das Geheimnis einer klümpchenfreien Mehlschwitze liegt im langsamen Hinzufügen der kalten Flüssigkeit (Brühe) zur heißen Mehlschwitze unter ständigem und kräftigem Rühren mit einem Schneebesen. Alternativ kann man auch die Brühe erhitzen und die Mehlschwitze abkühlen lassen, bevor man sie zusammenführt.

Ein weiterer Tipp: Sie können das Mehl auch zunächst mit etwas kalter Milch glatt rühren, bevor Sie es in den Topf geben. So entstehen garantiert keine Klümpchen.

Die Kunst des Abschmeckens

Das Abschmecken ist ein Prozess, der während des gesamten Kochvorgangs stattfinden sollte, aber besonders vor dem Servieren. Beginnen Sie vorsichtig mit Salz und Pfeffer, da sich die Aromen beim Köcheln noch intensivieren.

Probieren Sie den Eintopf und fügen Sie bei Bedarf schrittweise mehr Gewürze hinzu. Manchmal hilft auch eine kleine Prise Zucker oder ein Schuss Essig, um die Geschmacksbalance zu optimieren.

Frische Kräuter für das gewisse Extra

Frische Petersilie ist nicht nur eine schöne Garnitur, sondern verleiht dem Eintopf auch eine unaufdringliche Frische. Geben Sie die Petersilie immer erst kurz vor dem Servieren hinzu, um ihr Aroma zu erhalten.

Auch andere frische Kräuter wie Schnittlauch oder Dill passen hervorragend zu Kartoffel-Eintöpfen und können eine spannende Geschmacksnuance hinzufügen.

Eintopf aufwärmen: So bleibt er wie frisch gekocht

Eintopf schmeckt oft am nächsten Tag noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich voll zu entfalten. Zum Aufwärmen empfehle ich, den Eintopf langsam bei niedriger bis mittlerer Hitze in einem Topf zu erwärmen.

Rühren Sie dabei regelmäßig um, um ein Anbrennen zu vermeiden. Bei Bedarf können Sie einen kleinen Schuss Brühe oder Milch hinzufügen, um die ursprüngliche Konsistenz wiederherzustellen.

Variationen & Abwandlungen: Ihren Eintopf individuell gestalten

Dieses Rezept ist eine fantastische Basis, die Sie nach Lust und Laune anpassen können. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und entdecken Sie neue Geschmackskombinationen.

Vegetarische oder vegane Optionen

Für eine fleischlose Variante können Sie die Räucherwurst durch hochwertige vegetarische oder vegane Kabanossi ersetzen. Auch angebratene Tofuwürfel, die Sie am Ende zum Eintopf geben, sind eine köstliche Alternative.

Für eine rein vegane Version ersetzen Sie die Milch durch eine pflanzliche Alternative wie Hafer- oder Sojamilch und verwenden Sie vegane Eier-Ersatzprodukte oder lassen Sie die Eier einfach weg.

Weitere Gemüsesorten hinzufügen

Der Eintopf lässt sich wunderbar mit zusätzlichem Gemüse variieren. Lauchringe, Selleriewürfel oder Erbsen sind beliebte Ergänzungen, die Sie zusammen mit den Kartoffeln und Möhren garen können.

Auch Brokkoliröschen oder Grünkohl, die Sie kurz vor Ende der Garzeit hinzufügen, passen hervorragend und bringen Abwechslung in den Eintopf.

Mit verschiedenen Wurstsorten experimentieren

Anstelle von Kabanossi können Sie auch andere geräucherte Rind- oder Geflügelwürste verwenden. Wenn Sie eine frischere Note bevorzugen, können Sie auch grobe Bratwurst (aus Rind oder Geflügel) anbraten, in Scheiben schneiden und am Ende hinzufügen.

Auch geräucherter Tofu, in Würfel geschnitten und knusprig angebraten, ist eine leckere und rauchige Fleischalternative.

Ein Hauch von Schärfe oder Rauch

Für eine zusätzliche Geschmackstiefe können Sie geräuchertes Paprikapulver oder eine Prise Cayennepfeffer in die Mehlschwitze einrühren. Dies verleiht dem Eintopf eine leichte Schärfe und eine zusätzliche rauchige Note.

Eine frisch geriebene Muskatnuss harmoniert ebenfalls wunderbar mit den Kartoffeln und der cremigen Soße und sorgt für einen feinen, würzigen Akzent.

Süße Komponenten für einen besonderen Twist

Ein kleiner Schuss Apfelessig am Ende kann die Aromen des Eintopfs aufhellen und ihm eine subtile Säure verleihen, die den herzhaften Geschmack ausbalanciert. Alternativ können Sie auch eine kleine, geriebene Süßkartoffel hinzufügen.

Für eine ganz besondere Note können Sie auch ein paar Apfelstücke mit den Möhren mitkochen. Ihre milde Süße und leicht säuerliche Note harmonieren überraschend gut mit den deftigen Aromen.

Was tun, wenn…? Häufige Probleme und schnelle Lösungen

Auch dem erfahrensten Koch kann mal ein Malheur passieren. Keine Sorge, für die meisten Herausforderungen gibt es einfache Lösungen.

Die Soße ist zu dünn

Wenn Ihre Soße zu dünn geworden ist, können Sie sie einfach länger köcheln lassen, damit die Flüssigkeit reduziert und sie dicker wird. Alternativ können Sie einen Teelöffel Speisestärke in etwas kaltem Wasser oder Milch auflösen und diese Mischung unter Rühren zum köchelnden Eintopf geben.

Lassen Sie es kurz aufkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wiederholen Sie dies bei Bedarf, aber immer in kleinen Schritten.

Die Soße hat Klümpchen

Sollten sich doch Klümpchen in der Soße gebildet haben, ist das kein Weltuntergang. Sie können versuchen, diese mit einem Schneebesen kräftig herauszurühren.

Für eine wirklich glatte Soße empfehle ich, den Eintopf (oder nur einen Teil der Soße) durch ein feines Sieb zu passieren oder einen Pürierstab zu verwenden, um die Klümpchen zu zerkleinern.

Die Kartoffeln sind matschig

Matschige Kartoffeln entstehen oft, wenn die falsche Sorte gewählt oder sie zu lange gekocht wurden. Achten Sie zukünftig darauf, festkochende Kartoffeln zu verwenden und die Kochzeit genau im Auge zu behalten.

Für den aktuellen Eintopf können Sie versuchen, die matschigen Kartoffeln leicht zu zerdrücken. So wird die Soße noch cremiger, auch wenn die Textur nicht ganz optimal ist.

Der Eintopf schmeckt fad

Ein fader Geschmack lässt sich oft schnell beheben. Schmecken Sie den Eintopf erneut mit Salz und reichlich frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab.

Fügen Sie eventuell einen Schuss guten Apfelessig oder Zitronensaft, etwas Brühekonzentrat, frisch gehackte Kräuter oder eine Prise geräuchertes Paprikapulver hinzu, um die Aromen zu intensivieren.

Die Wurst wird zäh

Räucherwurst kann zäh werden, wenn sie zu lange gekocht wird. Aus diesem Grund braten wir sie nur kurz an und geben sie erst zum Schluss zurück in den Eintopf, um sie nur noch zu erwärmen.

Achten Sie darauf, dass die Wurst nicht mehr lange mitkocht, sobald sie wieder im Topf ist. So bleibt sie saftig und behält ihren angenehmen Biss.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Kartoffel-Möhren-Eintopf

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Zubereitung und Lagerung dieses köstlichen Eintopfs.

Kann ich den Eintopf vorbereiten?

Ja, dieser Eintopf eignet sich hervorragend zur Vorbereitung. Sie können das Gemüse bereits am Vortag schneiden und im Kühlschrank lagern.

Den Eintopf selbst können Sie komplett vorkochen und am nächsten Tag aufwärmen. Er schmeckt dann oft sogar noch besser, da die Aromen Zeit hatten, sich voll zu entfalten.

Wie lange hält sich der Eintopf im Kühlschrank?

Im Kühlschrank, gut verschlossen in einem luftdichten Behälter, hält sich der Eintopf problemlos 2-3 Tage. Achten Sie darauf, ihn immer gut durchzukühlen, bevor Sie ihn lagern.

Kann ich den Eintopf einfrieren?

Ja, der Kartoffel-Möhren-Eintopf lässt sich gut einfrieren. Lassen Sie ihn dafür vollständig abkühlen und füllen Sie ihn dann in gefriergeeignete Behälter.

Im Gefrierschrank hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie ihn am besten über Nacht im Kühlschrank oder erwärmen ihn langsam in einem Topf auf dem Herd, gegebenenfalls mit einem Schuss Brühe oder Milch.

Welche Beilagen passen am besten dazu?

Ein frisches Stück knuspriges Brot oder Brötchen ist die klassische und perfekte Beilage, um die köstliche Soße aufzutunken. Auch ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing passt wunderbar und sorgt für eine frische Komponente.

Gibt es glutenfreie Alternativen für die Mehlschwitze?

Absolut! Für eine glutenfreie Mehlschwitze können Sie anstelle von Weizenmehl Maisstärke, Reismehl oder Kichererbsenmehl verwenden. Lösen Sie die Stärke oder das Mehl vorher in etwas kalter Flüssigkeit (Brühe oder Milch) auf, bevor Sie es unter Rühren zum Eintopf geben.

Lassen Sie die Soße dann kurz aufkochen, damit sie andickt. Die Bindekraft kann je nach Mehlart variieren, passen Sie die Menge daher entsprechend an.

Ein herzhaftes Fest für die Sinne: Ihr gelungener Eintopf-Moment

Sie haben es geschafft! Mit dieser Anleitung und den Expertentipps halten Sie nun das Geheimnis für einen unvergleichlich cremigen und herzhaften Deftiger Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Räucherwurst und Ei in Ihren Händen. Nie wieder wässrige Soße, sondern ein Geschmackserlebnis, das alle begeistert.

Dieses Gericht ist mehr als nur Essen; es ist eine Umarmung von innen, ein Stück Heimat und eine wunderbare Möglichkeit, Familie und Freunde um den Tisch zu versammeln. Die einfache Zubereitung und die garantierte Sämigkeit machen diesen Eintopf zu einem echten Küchenklassiker, der in keinem Repertoire fehlen sollte.

Trauen Sie sich, das Rezept auszuprobieren und ich bin mir sicher, Sie werden stolz auf das Ergebnis sein. Teilen Sie Ihre Erfahrungen und genießen Sie jeden einzelnen, vollmundigen Bissen dieses Festes für die Sinne!

Deftiger Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Räucherwurst und Ei

Rezept von WalidGang: HauptgerichtKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: easy
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

25

Minuten
Kochzeit

30

Minuten
Gesamtzeit

55

Minuten
Küche

Deutsche Küche

Zutaten

  • 500 g festkochende Kartoffeln

  • 300 g Möhren

  • 1 große Zwiebel

  • 200 g Räucherwurst (z.B. Rind- oder Geflügel-Kabanossi), in Scheiben geschnitten

  • 4 Eier

  • 2 EL Pflanzenöl

  • 2 EL Mehl (Type 405)

  • 750 ml Gemüsebrühe

  • 150 ml Milch (3,5% Fett)

  • 1/2 Bund frische Petersilie

  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  • Die Eier in kochendem Wasser für etwa 8-9 Minuten hart kochen. Anschließend abschrecken, pellen und halbieren.
  • Kartoffeln und Möhren schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  • In einem großen Topf das Pflanzenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Die geschnittene Räucherwurst hinzufügen und kurz von allen Seiten anbraten, bis sie leicht gebräunt ist. Nehmen Sie die Wurst kurz aus dem Topf und stellen Sie sie beiseite.
  • Hier kommt der Trick für die perfekte Soße: Geben Sie das Mehl zu dem restlichen Öl und Bratensatz im Topf und rühren Sie es zügig ein. Eine Minute lang unter ständigem Rühren anschwitzen, bis eine hellgelbe Mehlschwitze entsteht. Achten Sie darauf, dass das Mehl nicht braun wird.
  • Gießen Sie nun die Gemüsebrühe nach und nach unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen zur Mehlschwitze, um Klümpchen zu vermeiden. Lassen Sie die Soße kurz aufkochen und unter Rühren etwas andicken.
  • Geben Sie die Kartoffel- und Möhrenwürfel in den Topf. Die Milch hinzufügen und alles zum Köcheln bringen. Lassen Sie den Eintopf zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 15-20 Minuten köcheln, oder bis Kartoffeln und Möhren gar, aber noch bissfest sind. Durch das langsame Köcheln und die frühe Zugabe der Brühe kann sich die Sämigkeit ideal entwickeln.
  • Die angebratene Räucherwurst zurück in den Eintopf geben und kurz mit erwärmen. Schmecken Sie den Eintopf mit Salz und reichlich frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab. Die Soße sollte nun eine wunderbar cremige und sämige Konsistenz haben.
  • Den fertigen Eintopf in tiefe Teller schöpfen. Jeweils zwei Eierhälften darauf anrichten und mit der frischen Petersilie bestreuen. Sofort servieren und den vollmundigen, perfekt sämigen Eintopf genießen!

Anmerkungen

    Tipp: Das Anbraten des Mehls im Bratensatz sorgt für eine unvergleichlich sämige Soße und verhindert wässrige Eintöpfe.

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