Fluffige Apfelkrapfen (Nie wieder matschige Äpfel!)
Stell dir vor, du beißt in einen Apfelkrapfen, und statt fluffigem Teig mit knackigen Apfelstücken spürst du nur Matsch. Das kenne ich nur zu gut. Jahrelang hab ich Apfelkrapfen gemacht, die nach dem Frittieren total durchweicht waren. Die Äpfel gaben ihre Säfte ab, der Teig wurde schwer und ölig.
Dann hab ich den Trick entdeckt: Maisstärke auf die Apfelwürfel streuen. Das bindet die Feuchtigkeit, hält alles saftig innen und knusprig außen. Seitdem sind meine fluffigen Apfelkrapfen perfekt. Der Duft von Zimt und frischen Äpfeln erfüllt die Küche, der erste Bissen explodiert vor Geschmack.
Du brauchst keine komplizierten Geräte. Einfach Teig mischen, frittieren und glasieren. Diese fluffigen Apfelkrapfen werden dein neues Lieblingsrezept. Garantiert nie wieder matschige Äpfel. Lass uns loslegen.
Warum scheitern Apfelkrapfen an matschigen Äpfeln?
Apfelkrapfen scheitern meist an der Feuchtigkeit der Äpfel. Säuerliche Sorten geben beim Schneiden und Rühren Saft ab. Dieser durchweicht den Teig, macht ihn matschig.
Vorher: Der Teig saugt sich voll, wird schwer, frittiert ungleichmäßig. Nachher mit dem Trick: Äpfel bleiben knackig, Teig bleibt fluffig. Der Unterschied ist riesig.
Matschige Äpfel verderben den Biss. Der Stärke-Trick löst das. Du spürst festes Apfelstück in weichem Teig. Perfekt saftig, ohne Sumpf.
Der einfache Trick für knackige, saftige Apfelstücke
Der Schlüssel zu fluffigen Apfelkrapfen ist Maisstärke. Sie bindet die Fruchtsäfte chemisch, indem sie die Pektine stabilisiert. Die Äpfel trocknen nicht aus, sondern bleiben bissfest.
Nimm 1 EL Maisstärke oder Mehl. Wende die Würfel drin, lass 5 Minuten ruhen. Die Stärke saugt überschüssige Flüssigkeit auf, verhindert Durchweichen.
Mein Tipp: Frische, feste Äpfel wählen. So hast du in fluffigen Apfelkrapfen knackige Stücke, die saftig schmecken. Probiers aus, du wirst staunen.
Zutaten für 20 fluffige Apfelkrapfen
Für den fluffigen Teig
- 2 mittelgroße Äpfel (säuerlich, fest wie Elstar oder Braeburn)
- 200 g Mehl (Typ 405, glutenfrei: 1:1-Mischung)
- 50 g Zucker
- 1 Ei (vegan: 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser)
- 150 ml Milch (pflanzlich: Mandelmilch)
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 1 EL Maisstärke (für den Trick)
- Öl zum Frittieren (neutrales Rapsöl)
Für den cremigen Zuckerguss
- 100 g Puderzucker
- 2-3 EL Milch (pflanzlich für vegan)
Tipp: Für vegan alles pflanzlich ersetzen. Bleibt fluffig.
Apfelkrapfen backen: Schritt-für-Schritt Rezept
Schritt 1: Äpfel stärkebestäuben – der Anti-Matsch-Trick
Äpfel schälen, entkernen, in 1 cm Würfel schneiden. Feste, säuerliche Sorten wählen, sonst wirds matschig.
In 1 EL Maisstärke wenden. Das bindet Säfte, hält knackig. 5 Minuten ruhen lassen. Warne: Weiche Äpfel vermeiden.
Schritt 2: Teig zubereiten und Apfelwürfel unterheben
Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt, Salz mischen. Ei und Milch verrühren, zur Trockenmischung geben. Glatt rühren, nicht zu lange.
Apfelwürfel vorsichtig unterheben. Teig sollte zäh-fest sein, wie Hefeteig. Zu flüssig? Mehr Mehl.
Schritt 3: Goldbraun frittieren bei 170-180°C
Öl auf 170-180°C erhitzen. Brotwürfel-Test: Sofort goldbraun? Perfekt. Zu kalt: Ölig. Zu heiß: Verbrannt.
Mit zwei Löffeln Bällchen formen, portionsweise 2-3 Min. frittieren. Wende sie. Auf Papier abtropfen. Sicherheit: Topf nicht überfüllen.
Schritt 4: Mit Guss verfeinern und abkühlen
Puderzucker mit Milch cremig rühren. Krapfen warm eintauchen oder träufeln. Auf Gitter abkühlen.
Serviere lauwarm. Passt zu Kaffee oder als Dessert.
Profi-Tipps für perfekte Apfelkrapfen
- Öl-Temperatur prüfen: Zu niedrig macht fettig, zu hoch hart.
- Portionsweise frittieren: Temperatur stabil halten.
- Auf Küchenpapier abtropfen: Saugt Öl raus.
- Lagerung: luftdicht bis 2 Tage. Aufwärmen: 180°C Ofen 5 Min.
- Fehler vermeiden: Zu große Würfel werden roh innen.
Diese fluffigen Apfelkrapfen Tipps sorgen für Erfolg. Immer knackig.
Variationen: Vegane oder ofen-gebackene Apfelkrapfen
Vegan: Ei durch Leinsamen ersetzen, Milch pflanzlich. Bleibt fluffig.
Ofen-gebacken: 200°C Umluft, 15 Min. Backblech mit Öl. Knusprig statt frittiert.
Schoko-Guss: Kakao untermischen. Oder Nussvariation: Mandeln hacken.
Long-Tail: Vegane fluffige Apfelkrapfen backen einfach.
Nährwerte & Kalorien pro Apfelkrapfen
| Nährwert | Menge (ca. pro Stück) |
|---|---|
| Kalorien | 150 kcal |
| Fett | 6 g |
| Kh | 22 g |
| Protein | 2 g |
| Faser | 1 g |
Ca.-Werte für 20 Stück. Äpfel bringen Vitamine. Mäßig genießen.
FAQ: Alles zu fluffigen Apfelkrapfen
Welche Äpfel eignen sich am besten für Apfelkrapfen?
Feste, säuerliche Sorten wie Elstar, Braeburn oder Granny Smith. Sie halten Biss, geben wenig Saft ab. Weiche wie Goldparmäne werden matschig, trotz Trick. Wähle Bio für besten Geschmack.
Kann man Apfelkrapfen im Ofen backen?
Ja, bei 200°C Umluft 12-15 Min. Backblech einfetten oder mit Silikonmatte. Teig portionieren, wenden nach 8 Min. Werden knusprig, weniger Kalorien. Öl mit Pinsel auftragen für Frittier-Effekt.
Warum bindet Maisstärke die Apfel-Feuchtigkeit?
Stärke quillt mit Säften auf, bildet Gel. Das hält Flüssigkeit im Apfel, verhindert Teig-Durchweichen. 1 EL reicht für 2 Äpfel. Alternativ Kartoffelstärke, aber Mais ist neutraler.
Wie vermeide ich matschige Äpfel endgültig?
Stärke-Trick plus kleine Würfel (1 cm), feste Äpfel und kurze Ruhezeit. Nicht pressen beim Schneiden. Nach Frittieren abkühlen lassen, dann knackig.
Welches Öl zum Frittieren?
Raps- oder Sonnenblumenöl, hoch erhitzbar bis 180°C. Wiederverwenden: Durch Sieb filtern, dunkel lagern. Frisch riechen lassen.
Wie lange halten Apfelkrapfen?
Fresh bis 2 Tage bei Raumtemperatur in Dose. Kühlschrank: 4 Tage, aber weicher. Einfrieren: 1 Monat, bei 160°C auftauen. Guss frisch nachmachen.
Sind Apfelkrapfen glutenfrei machbar?
Ja, glutenfreies Mehl 1:1 verwenden. Backpulver glutenfrei checken. Teig fester rühren, etwas mehr Milch. Ergebnis: Fluffig wie original.
Fluffige Apfelkrapfen (Nie wieder matschige Äpfel!)
Gang: DessertKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: easy4
20 Stück15
Minuten10
Minuten30
MinutenDeutsche Küche
Zutaten
Für den Teig:
2 mittelgroße Äpfel (säuerlich, fest)
200 g Mehl
50 g Zucker
1 Ei
150 ml Milch
2 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 Prise Salz
Öl zum Frittieren
Für den Guss:
100 g Puderzucker
2-3 EL Milch
Zubereitung
- Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Hier kommt der entscheidende Trick gegen matschige Äpfel: Die Apfelwürfel in 1 EL Maisstärke (oder Mehl) wenden. Das bindet überschüssige Fruchtsäfte, verhindert Durchweichen des Teigs und hält die Stücke knackig-saftig, auch nach dem Frittieren. 5 Minuten ruhen lassen.
- In einer Schüssel Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz mischen. Ei und Milch verrühren, zur Mehlmischung geben und glatt rühren. Apfelwürfel unterheben – der Teig bleibt fest und formbar.
- Öl in einem Topf auf 170-180°C erhitzen (Test: Brotstückchen sofort goldbraun). Mit zwei Löffeln kleine Bällchen abstechen und portionsweise 2-3 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Für den Guss Puderzucker mit Milch glatt rühren, bis cremig. Krapfen sofort eintauchen oder beträufeln. Abkühlen lassen und genießen. Die Stärke sorgt dafür, dass die Äpfel ihre Bissfestigkeit behalten – nie wieder Matsch!
Anmerkungen
- Entscheidend: Apfelwürfel in 1 EL Maisstärke wenden, 5 Minuten ruhen lassen. Das bindet Feuchtigkeit und verhindert Matsch nach dem Frittieren.


