Kürbis-Mandel-Tarte

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Diese Kürbis-Mandel-Tarte bringt herbstliche Aromen in eine feine, knusprige Hülle: Hokkaido sorgt für eine sanfte Kürbisnote, Mandeln für einen runden Geschmack und Zimt für eine warme Würze. Die Mürbeteigkruste hält die cremige Füllung zusammen und macht die Tarte zu einem besonderen süßen Kürbisgebäck.

Damit die einzelnen Schichten gut gelingen, kommt es vor allem auf einen kühlen, geschmeidigen Teig und möglichst konzentriertes Kürbispüree an. Auch nach dem Backen braucht die Füllung Ruhe: Erst gut ausgekühlt lässt sich die Tarte sauber anschneiden.

Hokkaido und Mandeln geben der Füllung Charakter

Hokkaido passt gut in süßes Kürbisgebäck, weil sein mildes Aroma sich mit braunem Zucker, Vanillezucker und Zimt verbindet, ohne dass der Kürbisgeschmack verloren geht. Die Schale darf am Kürbis bleiben. Entscheidend ist, ihn vor dem Rösten zu entkernen und in gleichmäßig dünne Würfel zu schneiden. So werden die Stücke zugleich weich und lassen sich anschließend fein pürieren.

Das Rösten ohne Wasser hält das Püree konzentriert. Gelangt zu viel Feuchtigkeit in die Füllung, kann sie weich bleiben und dem Boden seine Knusprigkeit nehmen. Lass das Püree nach dem Pürieren kurz abkühlen, bevor du Eier und Sahne unterrührst. Die gemahlenen Mandeln und die Speisestärke geben der Masse Halt; Eier verbinden die Zutaten beim Backen. Rühre alles glatt, damit sich die Bestandteile gleichmäßig verteilen.

Mürbeteig bleibt zart, wenn du rasch arbeitest

Für eine mürbe Kruste sollten die Butterwürfel kalt sein, wenn sie zum Mehl kommen. Verknete die Zutaten zügig, bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Wird zu lange geknetet, kann der Boden fester werden, statt beim Essen angenehm mürbe zu sein. Ist der Teig noch krümelig, arbeite kaltes Wasser nach und nach ein, bis er sich formen lässt. Er soll nicht klebrig werden.

Drücke den Teig flach, bevor er zugedeckt kalt ruht. So kühlt er gleichmäßiger durch und lässt sich später leichter ausrollen. Beim Auskleiden der gebutterten Form den Teig sanft andrücken, besonders dort, wo Boden und Rand zusammentreffen. Kleine Risse lassen sich mit Teigstücken schließen. Ein mehrfach eingestochener, mit Backpapier und Gewichten beschwerter Boden behält beim Vorbacken besser seine Form.

Vorgebackener Boden schützt die knusprige Kruste

Das Vorbacken gibt dem Mürbeteig einen Vorsprung, bevor die feuchte Kürbisfüllung dazukommt. Nimm Backpapier und Gewichte anschließend vorsichtig ab, damit der Boden nicht beschädigt wird. Verteile die Füllung gleichmäßig bis an den Rand. Eine ebene Oberfläche lässt sich gut beurteilen, wenn du gegen Ende des Backens auf die Mitte achtest.

Die Füllung soll am Rand fest sein und in der Mitte noch leicht wackeln. Sie zieht beim Abkühlen weiter an; wirkt sie im Ofen schon vollständig fest, kann sie später kompakt werden. Nach dem Backen stellst du die Form auf ein Kuchengitter und lässt die Tarte auskühlen. Wärme macht die Füllung noch weich, daher wird der Anschnitt erst nach dem Abkühlen stabil.

So erkennst du typische Stolperstellen

Ein feuchter Boden hängt oft mit zu nassem Kürbispüree oder einem fehlenden Vorbacken zusammen. Achte deshalb darauf, den Kürbis ohne zusätzliches Wasser zu rösten und den Boden vor der Füllung vorzubacken. Ist die Mitte nach dem Backen noch leicht beweglich, ist das für diese Tarte passend; sie muss nicht im Ofen vollständig fest werden.

Lässt sich der Teig schwer ausrollen, ist er möglicherweise sehr kalt. Gib ihm einen Moment, bis er sich geschmeidiger anfühlt, und arbeite auf einer leicht bemehlten Fläche. Wird er dabei weich oder klebrig, kann erneutes Kühlen helfen. Beim Anschneiden lohnt es sich, die Tarte erst vollständig auskühlen zu lassen, damit die cremige Füllung nicht auseinanderläuft.

Häufige Fragen

Muss Hokkaido für die Tarte geschält werden?

Nein, die Schale kann am Hokkaido bleiben. Entferne das Kerngehäuse und schneide das Fruchtfleisch gleichmäßig dünn, damit es beim Rösten weich wird. Anschließend wird der Kürbis fein püriert, sodass sich die Schale in der Füllung nicht als Stücke bemerkbar macht.

Woran erkenne ich, dass die Kürbisfüllung fertig gebacken ist?

Der Rand der Füllung sollte fest aussehen, während die Mitte noch leicht wackelt. Beim Abkühlen wird sie fester. Warte deshalb mit dem Anschneiden, bis die Tarte auf dem Kuchengitter ausgekühlt ist; so bleibt die Füllung besser in Form.

Warum wird der Mürbeteig vorgebacken?

Der Boden soll bereits etwas fest werden, bevor die Kürbisfüllung daraufkommt. Einstiche mit der Gabel und Backgewichte helfen ihm, beim Vorbacken seine Form zu halten. Das ist besonders hilfreich, weil die cremige Füllung Feuchtigkeit mitbringt.

Kürbis-Mandel-Tarte

Rezept von Sven Dietrich
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Gang: DessertKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

8

Stücke
Vorbereitungszeit

30

Minuten
Garzeit

1

Stunde 

12

Minuten
Kalorien

530

kcal
Gesamtzeit

2

Stunden 

47

Minuten

Diese Tarte verbindet eine knusprige Mürbeteigkruste mit einer würzigen Füllung aus Hokkaido-Kürbis und Mandeln. Vor dem Anschneiden sollte sie gut auskühlen.

Zutaten

  • Für den Teig
  • 250 g Weizenmehl

  • 125 g kalte Butter, gewürfelt

  • 60 g Zucker

  • 1 Ei (Größe M)

  • 1 Prise Salz

  • 1–2 EL kaltes Wasser

  • Für die Füllung
  • 500 g Hokkaido-Kürbis, entkernt

  • 100 g gemahlene Mandeln

  • 100 g brauner Zucker

  • 3 Eier (Größe M)

  • 150 ml Sahne

  • 10 g Speisestärke

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 1 TL Zimt

  • 1 Prise Salz

  • Für die Form
  • 10 g Butter

Zubereitung

  • Teig
  • Mehl, Zucker und Salz mischen. Butter und Ei dazugeben und rasch zu einem Teig verkneten. Falls er noch krümelig ist, esslöffelweise kaltes Wasser einarbeiten. Den Teig flach drücken und zugedeckt 30 Minuten kalt stellen.
  • Kürbis
  • Während der Teig ruht, den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Kürbis in etwa 2 cm große Würfel schneiden, auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen und 25 Minuten rösten, bis er weich ist. Anschließend fein pürieren und kurz abkühlen lassen.
  • Tarteboden
  • Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze einstellen. Eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser mit Butter einfetten. Den Teig ausrollen, in die Form legen und den Rand andrücken. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen, mit Backpapier belegen und mit Backgewichten beschweren. 12 Minuten vorbacken.
  • Füllung
  • Kürbispüree mit gemahlenen Mandeln, braunem Zucker, Eiern, Sahne, Speisestärke, Vanillezucker, Zimt und Salz glatt rühren. Backpapier und Gewichte vom Tarteboden nehmen und die Füllung darauf verteilen.
  • Backen
  • Die Tarte 35 Minuten backen, bis die Füllung am Rand fest ist und in der Mitte nur noch leicht wackelt. Auf einem Kuchengitter mindestens 60 Minuten abkühlen lassen.

Hinweise

  • Hokkaido muss nicht geschält werden. Das Rösten ohne Wasser hält das Kürbispüree konzentriert und die Füllung weniger feucht.

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