Kürbis-Brotpudding
Kürbis bringt eine milde, runde Note in diesen Brotpudding und verbindet sich mit Zimt, Muskat und Vanille zu einem würzigen Dessert. Das altbackene Brot nimmt den Guss auf und wird beim Backen weich, während die Oberfläche appetitlich bräunt.
Das Ergebnis soll saftig und puddingweich sein, aber nicht breiig. Dafür kommt es auf die Beschaffenheit des Brotes, einen gleichmäßig verteilten Guss und eine Oberfläche an, die nicht vollständig darin verschwindet.
Warum altbackenes Brot besonders gut passt
Brot vom Vortag ist trockener als frisches und kann deshalb den Kürbisguss aufnehmen, ohne sofort zusammenzufallen. Weißbrot sorgt für einen zurückhaltenden Geschmack; Brioche bringt mehr Eigengeschmack und eine weiche, feinere Krume mit. Beide passen zu den warmen Gewürzen und zum Kürbis.
Schneide das Brot möglichst gleichmäßig, damit die Würfel beim Backen ähnlich weich werden. Sehr große Stücke können im Inneren trockener bleiben, während sehr kleine schneller zerfallen. Verteile die Würfel locker in der gebutterten Form, statt sie fest zusammenzudrücken. So gelangt der Guss zwischen die Stücke.
Ein glatter Guss verbindet Kürbis und Gewürze
Ungesüßtes Kürbispüree gibt dem Guss seine milde Kürbisnote, ohne zusätzliche Süße mitzubringen. Milch und Sahne machen ihn cremig, Eier helfen dabei, dass die Mitte beim Backen stockt. Brauner Zucker ergänzt die Gewürze mit einer warmen Süße; Vanillezucker, Zimt und frisch geriebene Muskatnuss runden den Geschmack ab. Eine Prise Salz lässt die süßen und würzigen Noten ausgewogen wirken.
Rühre den Guss glatt, bevor du ihn über das Brot gibst. Achte darauf, ihn gleichmäßig zu verteilen und einzelne Würfel leicht hineinzudrücken, damit sie etwas Flüssigkeit aufnehmen. Die oberen Stücke sollten jedoch nicht komplett bedeckt sein: Freiliegendes Brot kann stärker bräunen und sorgt für mehr Kontrast zur weichen Mitte.
Woran du die richtige Konsistenz erkennst
Während des Backens nimmt das Brot Flüssigkeit auf und der Eierguss wird fest. Die Oberfläche soll goldbraun sein, die Mitte gestockt und weich. Ein flüssiger Eindruck im Zentrum spricht dafür, dass der Pudding noch nicht ausreichend gebacken ist. Wird die Oberfläche schon kräftig braun, während die Mitte noch weich wirkt, orientiere dich am Garzustand im Zentrum und an den Angaben der Rezeptkarte.
Nach dem Backen braucht der Pudding eine Ruhephase. Dabei kann sich die Textur setzen, sodass sich die weiche Mitte besser portionieren lässt. Direkt aus dem Ofen ist der Guss noch sehr heiß und weniger stabil. Warm schmeckt das Dessert besonders gut; die gebräunte Oberfläche bildet dann einen angenehmen Gegensatz zum weichen Inneren.
Häufige Fragen
Kann ich frisches Brot verwenden?
Altbackenes Brot ist für dieses Rezept besonders geeignet, weil es den Guss aufnimmt und dabei seine Form besser behält. Frisches Brot ist weicher und kann schneller zerfallen. Wichtig ist außerdem, die Würfel möglichst gleichmäßig zu schneiden, damit sie ähnlich garen.
Warum bleibt die Oberfläche heller als erwartet?
Wenn die Brotwürfel vollständig im Guss liegen, können sie weniger bräunen. Lass beim Verteilen einige Stücke oben frei und drücke nur einen Teil leicht in die Flüssigkeit. Die Rezeptkarte gibt die Backtemperatur und Dauer vor; entscheidend sind eine goldbraune Oberfläche und eine gestockte Mitte.
Wie verhindere ich eine breiige Mitte?
Verwende Brot vom Vortag und schneide es in gleichmäßige Würfel. Verteile den Guss gründlich, ohne die Brotstücke fest zusammenzudrücken. Backe den Pudding, bis die Mitte gestockt ist, und lass ihn danach ruhen, damit sich die Textur setzen kann.
Kürbis-Brotpudding
Gang: DessertKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach6
Portionen15
Minuten45
Minuten370
kcal1
Stunde25
MinutenBrotwürfel nehmen einen würzigen Guss aus Kürbis, Milch, Sahne und Ei auf und backen zu einem weichen Pudding mit gebräunter Oberfläche. Warm serviert schmeckt er besonders gut.
Zutaten
- Brot
350 g altbackenes Weißbrot oder Brioche vom Vortag
- Kürbisguss
250 g ungesüßtes Kürbispüree
3 Eier
350 ml Milch
100 ml Sahne
80 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1½ TL Zimt
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise Salz
- Für Form und Oberfläche
25 g Butter
Zubereitung
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine etwa 2 Liter fassende Auflaufform mit etwas Butter ausfetten. Das Brot in etwa 3 cm große Würfel schneiden und in der Form verteilen.
- Die restliche Butter schmelzen und über die Brotwürfel träufeln. Kürbispüree, Eier, Milch, Sahne, braunen Zucker, Vanillezucker, Zimt, Muskatnuss und Salz glatt verrühren. Den Guss gleichmäßig über das Brot gießen, einige Würfel leicht hineindrücken und die Oberfläche für eine gebräunte Kruste frei lassen. 15 Minuten ziehen lassen.
- Den Brotpudding auf der mittleren Schiene 45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun und die Mitte gestockt ist. Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.
Hinweise
- Für eine stärker gebräunte Oberfläche die oberen Brotwürfel beim Verteilen nicht vollständig in den Guss drücken.









